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Rudolf Steiner Die Anthroposophie und ihre Gegner
Drei Mitgliedervorträge, Dornach 16. November und 3. Dezember 1919, Stuttgart 23. Februar 1922; sechs öffentliche Vorträge, Dornach 5. Juni 1920, Basel 2. und 3. Dez. 1920, Stuttgart 16. Nov. 1920, 4. Januar und 25. Mai 1921; Schlussworte und Mitteilungen bei weiteren Vorträgen sowie Richtigstellungen in der Wochenschrift «Das Goetheanum»
Herausgegeben von Alexander Lüscher und Ulla Trapp
GA 255b
622 Seiten, 8 Abb. von Dokumenten,
Leinen CHF 96.- / EUR 58.-
ISBN 3-7274-2555-5
Gliederung: I. Alte und neue Gegnerschaften / II. Religiöse Gegnerschaften / III. Akademische und völkische Gegnerschaften / IV. Spirituelle Dimensionen gegnerischen Verhaltens / Dokumentarischer Anhang / Hinweise (u.a. mit ca. 200 Seiten Texthinweisen und einer Chronik)
Die Aufbruchstimmung zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die sich in vielfältigen kulturellen und sozialen Bestrebungen und Bewegungen äußerte, sah sich nach den Wirren des Ersten Weltkriegs einer wachsenden Gegnerschaft reaktionärer Kreise gegenüber, denen alles Neue und Zukunftgerichtete suspekt war. Diese reaktionär-völkischen Gesinnungen fanden Gehör sowohl in politischen als auch in religiösen und wissenschaftlichen Kreisen; sie hatten sich schon bald Rudolf Steiner als Gegner auserkoren, als seine öffentlichen Vorträge Tausenden von Zuhörern neue Hoffnung gaben.
Im Gleichschritt agitierten völkische und fundamentalistisch-kirchliche Randgruppierungen gegen alles, was von Rudolf Steiner impulsierend in die Zeit hineingestellt worden war; dabei scheuten sie auch vor massiven persönlichen Ver-unglimpfungen nicht zurück. Auf diese Angriffe antwortete Rudolf Steiner in verschiedenen Vorträgen. Er charakterisierte die Methoden seiner Gegner und stellte den vielen Verzerrungen das wahre Bild der Anthroposophie gegenüber.
Die hier erstmals veröffentlichten Vorträge werden durch aus-führliche Kommentare in ihren historischen Kontext gestellt und dem Verständnis erschlossen.
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